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diereni

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Und es war trotzdem schön [Jul. 5th, 2006|08:50 pm]
"Deutschland, Deutschland, Deutschland, ..." Flüni steht neben mir mit einem leeren Blick, dreht seinen Schal zwei Minuten monoton überm Kopf und will sich wohl die Seele aus dem Leib brüllen. Daneben sehe ich Caro und Lee mit Tränen in den Augen. Auch ich muss schlucken. Das wars wohl mit dem Weltmeistertitel, obwohl wir schon danach gegriffen haben. Der Sprecher im 603 sagt, dass wir trotz allem gut gespielt haben und bekommt nur ein "Halts Maul" zurück. Im Moment ist alles eine kleine Katastrophe, doch ich finde man sollte es von einer anderen Seite betrachten...

Bevor die Weltmeisterschaft anfing, sahen viele ein frühes Aus unserer Mannschaft. Wir ham doch eh keine Chance - ich gebs zu, ich hab auch so gedacht. Die Testspiele waren alles andere als fröhlich und irgendwo war da auch noch die Erinnerung an die Europameisterschaft, als keine Flanken ankamen und auch sonst nicht viel los war im deutschen Spiel.
Unser erstes Spiel bei der Weltemisterschaft kam, meine Skepsis blieb: Tore hatten wir ja wunderschöne gemacht, aber eine richtige Abwehr hatten wir nicht. Andere Mannschaften stürmen besser als Costa Rica. Auch mit diesem Gedanken war ich, glaube ich, nicht alleine. Und dann schaffte unsere deutsche Mannschaft diese Sensationen, unglaublich. Sie steigerte sich von Spiel zu Spiel und mit ihrem Können wuchs auch die Euphorie im ganzen Land. Ich glaube so viele Deutschland-Fahnen wie in den letzten Tagen habe ich zusammengerechnet in meinen zarten zwanzig Jahren Leben noch nicht gesehen!
So kam es schließlich, dass wir im Halbfinale waren, Argentinien ausgeschaltet hatten und nach dem Finale und dem Pokal griffen, bis... eine Minuten vorm Elfmeterschießen im Halbfinale gegen Italien. Das ist natürlich hart, doch wollen wir mal schauen, was die deutsche Mannschaft geleistet hat: Sie haben toll gespielt, schön kombiniert, gute Flanken geschossen, waren Zweikampfstark, hatten seit dem zweiten Spiel eine fast fehlerlose Abwehr und einen superstarken Torwart. Hätte das vor der Weltmeisterschaft auch nur irgendjemand gedacht? Die Deutschen haben vor vier Jahren vielleicht das Finale erreicht, aber so guten Fußball wie dieses Mal haben sie nicht gespielt. Sie hatten einfach einen Haufen Glück. Diesmal hatten sie einfach schöne Spiele.
Man sollte sehen, was die Mannschaft in dieser Zeit unglaubliches geleistet hat. Neben dem Fußball haben sie es geschafft, ein ganzes Land mitzureißen und aus dem "Ich-darf-nicht-ein-bißchen-patriotisch-sein"-Zustand rauszuholen. Wir haben eine tolle Mannschaft und wir haben uns eine ordentliche Portion Respekt eingefahren. Deshalb haben es unsere Spieler verdient auch im kleinen Finale ordentlich Unterstützung zu bekommen und genau deshalb stehe ich am Samstag, wenn hoffentlich alles gut geht, den ganzen Tag in Frankfurt , um das letzte Spiel dort zu sehen. Und ist es diesmal nur ein kleines Finale - Europameisterschaft wir kommen und in vier Jahren heißt es dann: "54, 74, 90, 2010, ja so stimmen wir alle ein... mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein werden wir Weltmeister sein!
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(no subject) [Mar. 29th, 2006|04:41 pm]
Woran ich merke, dass ich langsam alt werde:

- Die schreienden Kinder in der Straßenbahn nerven mich zu Tode, anstatt, dass ich dazugehöre...
- Ich fahre lieber Kettenkarussell und nicht mehr das, was sich am meisten überschlägt und dreht... Wer weiß, sonst könnte mir ja noch schlecht werden!
- Ich stopfe nicht mehr einfach alles Essen in mich rein, auf das ich gerade Lust habe, ohne irgendwie nachzudenken. Statt dessen hab ich immer schön Kalorien-Tabellen im Kopf. Und wenn ich dann doch mal alles esse, dann bitte nicht ohne schlechtes Gewissen!
- Passend dazu: Ich gebe nicht mehr mein ganzes Geld für Süßigkeiten aus... ;-)
- Ich finde es absolut nicht peinlich, von meinen Eltern kutschiert zu werden, sondern freue mich über jeden Meter, den ich (falls es passt) mitgenommen werde und nicht zu Fuß zurücklegen muss...
- Der Fernseher ist kein absoluter Wunderapparat mehr, auf dem man sich stundenlang Talk-Shows anschauen kann...
- Ich werde in der Uni um mein Pausenbort beneidet, dass mir meine Mama immernoch macht... :-)
- Ich kenne mich in der darmstädter Fußgängerzone aus, ohne mich zu verlaufen.
- Ich fange an, mit meinen Freunden über "früher, als ich noch klein war" zu reden...
- Ich weiß, was zickige Frauen sind. Früher konnte ich mir nie vorstellen, warum alle denken, dass viele Frauen auf einem Haufen ein Problem geben könnten.
- Ich stehe VOR der Uni auf, weil ich sonst meine ganzen Sachen nicht hinbekomen würde...
- Spaziergänge (mit dem Freund) sind auf einmal nicht mehr öde, sondern schön. Und auch bei meinen Eltern bin ich schon freiwillig mit durch den Schnee gestapft.
- Ich verstehe mich gut mit meinem Bruder... Außer es geht ums Telefon!

...

Und warunm ich dann doch noch nicht so alt bin?
- Weil ich immernoch total albern bin!
- Weil Schlachten (ob mit Sahne, Kissen, Wassr oder Farbe) einfach was Tolles sind.
- Weil ich es liebe zu schmollen...
- Weil ich zumindest meistens mache, worauf ich Lust hab.
- Weil ich im Winter Schlitten fahren war und Schneeballschlachten gemacht hab.
- Weil es so Spaß macht scheiße zu labern.
- Weil es toll ist, Leute zu verarschen.
- Weil ich so Sachen mache wie Überraschungseiaufbauwettbewerbe.
- Weil ich manche Sachen vielleicht ernster nehmen solte.
Und ganz einfach, weil ich bin wie ich bin. Jeder, der mich gut kennt, weiß, was ich meine... Besonders, wenn ich mit Glenn mal loslege...

Was ist mit euch? Woran merkt ihr denn, dass ihr alt seid? Oder vielleicht auch nicht alt seid?
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Zeit gesucht! [Mar. 18th, 2006|12:27 pm]
Joa, also mir ist da was Dummes passiert...

Ich habe mir gedacht, dass ich die drei Ausgaben der Zeitgeschichte sammle und aufhebe, da dort auch die Geschichte der Zeit selbst beschrieben ist... Für mich und mein Studium eigentlich doch ganz interessant. Da ich, obwohl sie schon gut ist, doch kein regelmäßiger Zeit-Leser bin, habe ich naiv am Kiosk nachgefragt, wann denn die Zeitung immer erscheint: Freitags. Ähhh ja. Die ersten beiden Male war ich zum Glück vor Donnerstag am Kiosk und habe auch immer noch eine Ausgabe bekommen. Bis letzten Donnerstag. Da wollte ich den lezten Teil der Zeitgeschichte kaufen, die eine kostenlose Beilage in der ganz normalen Zeit war und... Nein, die Zeit erschient immer Donnerstags... Die alten ham wir alle an den Verlag zurückgeschickt... SUPI!

Also, der Jann hat bereits gesagt, dass er das Heft (A3-Format, normales Zeitungspapier) vielleicht hat und mir vermachen könnte. Falls das vielleicht nicht funktioniert, hat noch jemand von euch dieses Ding und würde es sonst irgendwann in die Mülltonne befördern? Dann wär es ganz toll, wenn ich euch ein wenig Müll ersparen kann und die Zeitung bei mir landen würde... Die Ausgabe, die ich suche ist am 2. März erschienen.
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Skandal ;) [Mar. 15th, 2006|03:02 pm]
Es ist soweit... Bald wird es eine grundlegende Änderung in meinem Leben geben, die besonders meine Freunde sehr betrifft. Lange, lange Zeit hat sich keiner getraut mir SMS zu schreiben, weil ich ja "eh kein Geld auf meinem Handy hab". Und jetzt, alle mal festhalten: Reni holt sich einen Vetrag!!! Das heißt, ich bin immer erreichbar und KANN AUCH IMMER ANTWORTEN... ;-) Bis dahin warte ich jetzt noch, ohne mein Handy aufzuladen. Das letzte Mal hab ich noch die Entschuldigung "Ich hatte kein Geld auf meinem Handy".

Tia, jetzt weiß ich nur noch nicht, welches Handy ich mir holen soll. Entweder das Sony Ericsson K750 i oder das Samsung SGH-D600. Ich nehme Tipps gerne an, falls jemand was empfehlen kann... :-)
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Es ist vorbei, bei, bei Junimond. [Feb. 4th, 2006|02:10 pm]
Ruhe. Ich kann ohne schlechtes Gewissen ein Buch und die Neon aufschlagen. Das Telefon klingelt, ohne dass ich ständig auf die Uhr schaue und merke, dass ich die Zeit, die ich gerade telefoniere, brauche und doch nicht auflegen will. Ich werde nicht mehr nervös, wenn meine Eltern zum Essen doppelt so lange brauchen wie ich und ich diese Zeit noch am Tisch verbringen muss. Ich wache morgens am Wochenende auf, wenn ich ausgeschlafen bin und nicht, weil mein Radio um neun angeht, weil ich den Tag zum Lernen nutzen muss. Ich bekomme keinen halben Nervenzusammenbruch mehr, wenn ich an die nächsten Tage und an meine Beschäftigung in den nächsten Tagen denke. Ich habe keine chronischen Kopfschmerzen mehr. Ich bin nicht mehr so leicht reizbar. Ich bin wieder belastbar. Ich kann wieder einschlafen, ohne mit Findet Nemo Chemie, Physik, Bio und irgedwelche Lücken in meinem Wissen zu verdrängen. Ich träme nicht mehr davon, dass ich und Glenn chemische Formeln sind... KURZ:
MEINE SCHLIMMSTE KLAUSURENPHASE IST VORBEI!!!!!
Es ist ein traumhaftes Gefühl nach mehreren Wochen, die ich ohne Übertreibung immer wenn es ging über meinen Büchern verbracht habe, wieder Zeit für mich zu haben. Zeit Dinge zu tun, die mir Spaß machen. Auf die ICH Lust habe. Ich kann meine Freizeit wieder so gestalten, wie ich will, kurz ich HABE Freizeit. Für alle, die noch nicht studierern: Abistress ist nichts gegen die Prüfungsphase in der Uni. Auch wenn man sich darauf vielleicht nicht so lange vorbereitet. Die letzte Zeit war wirklich der Hammer. Aber ich habe daraus auch etwas gelernt: Das nächste Semeseter werde ich es anders machen. Das Prinzip an der Uni heißt kontinuierlich lernen. Sonst ist das alles kaum zu machen. Das habe ich jetzt begriffen. Ich glaube dafür braucht man eben seine ersten Prüfungen.
Ich habe mich da unten ja schon schön über Chemie ausgelassen. Es ist dann eine 3,3 geworden. Ist zwar nicht gut, aber ich habe bestnaden. Das war bei der Klausur für mich wirklich die Hauptsache. Einfach nur bestehen und fertig. Da meine Noten sonst ziemlich gut sind, ist mir das echt egal. Jetzt weiß ich, warum der liebe Herr Wiskamp am Anfang vom Semester gesagt hat: Der Stoff ist nicht so schwer, aber sie müssen kontinuierlich was tun. Man kann ihn unmöglich innerhalb kurzer Zeit lernen. Tia, diese Erfahrung habe ich gemacht. Meine kurze Zeit, in der ich ausschließlich Chemie gelernt habe, waren immerhin etwa 1,5 Wochen... Jede freie Minute... Bis zum Morgen der Klausur, an dem ich meine letzte Lerneinheit mit einer lieben Mitstudentin hatte. Und dieses ganze Lernen einfach nur so, um den Stoff ungefähr im Kopf zu haben und zu bestehen... Jaja, das hat mich einiges an Nerven gekostet. Aber jetzt ist es EGAL! Ich habe daraus gelernt und werde es nächstets Semester wirklich anders machen. Ich kenne mich mittlerweile so gut, dass ich mir keine Vorsätze mehr mache, von denen ich weiß, dass ich sie nicht einhalte. Und auch wenn ich ein fauler Mensch bin, der eingentlich gar keine Lust hat auf sowas wie kontinuierliches Lernen, weiß ich ganz genau, dass ich das nächstes Semeseter wirklich machen werde.
Ich habe jetzt nächste Woche nur noch Englisch, aber das wird nicht so schwer und aufwendig. War gestern dann erst mal in der Stadt und hab mich belohnt... Das musste einfach sein! Hab mir Stiefel und einen Gürtel gekauft, hach wie toll...
So, jetzt kann das Leben wieder richtig anfangen. Und man lernt mal wieder zu schätzen, wieviel Wert die freie Zeit so hat!
Ich wünsche allen, denen ihre Prüfunungen noch bevor stehen viel Glück. Ihr packt das!
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Chemieklausur... [Jan. 20th, 2006|04:08 pm]
Eigentlich bin ich ja nicht so der mensch, der früh anfängt zu lernen...
in sage und schreibe einer woche werde ich meine chemie-klausur schreiben. angefangen zu lernen hab ich tatsächlich schon vorgestern. für eine normale klausur wohl mein absoluter rekord. und trotzdem... mein kopf ist zu, ich muss 196 seiten in einem buch auswendiglernen, von dem ich gerade mal 56 GELESEN habe und mag nicht mehr... das alles in einem fach, das ich mal schön fand und das mir mal spass gemacht hat. das ist wirklich uni-feeling pur. danach hab ich dann vier tage zeit, um mich auf die bioklausur vorzubereiten und danach zwei tage für die physikklausur. das wird ein riesen spaß. mein studium ist wirklich toll, aber so einen verdammten stress hatte ich noch nie... mal ganz abgesehen von der freien mitarbeiterschaft, bei der ich auch liefertermine einhalten muss... ich freue mich so auf den 9. februar, da schreib ich mit englisch meine letzte klausur und werde in die wohlverdienten semseterFERIEN entlassen. ohne praktikum. ohne klausuren. ohne hausarbeiten. nur mit meiner arbeit, die ich von zu hause machen kann und für die ich geld bekomme... bis zum 20. märz. das wird sowas von toll! bis dahin muss ich halt irgendwie versuchen durchzuhalten. und mich nicht vor der arbeit zu drücken, wie gerade eben. aber eine pause musste grad sein, von den ganzen disproportienierungen, hybridisierungen und elektrolysen.
naja, jetzt mach ich weiter... doof =(
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schöööön [Jan. 8th, 2006|03:18 pm]
[mood | happy]

hach ja, ich fühle mich gerade richtig gut... mein studium läuft toll, ich habe die nacht in den armen von meinem wunderbaren freund geschlafen und auch sonst habe ich viele liebe freunde...
es gibt also doch phasen im leben, in denen alles gut läuft. das habe ich mal lange zeit angezweifelt, weil immer eine schlimme sache nach der anderen passiert ist. hatte ich gerade etwas überwunden, dann kam ein neuer schlag. es ging selten, dass es mir so richtig gut ging... entweder ein freund hatte schluss gemacht, mein vater musste mal wieder ins krankenhaus, oder eine sehr wichtige person in meinem leben hatte mich total enttäuscht. irgendwas ist immer passiert. aber jetzt... das letzte richtig schlimme tief ist in ein paar tagen ein jahr her. das ist ein schönes gefühl.
trotzdem läuft im moment natürlich auch nicht alles total einfach, das wäre ja auch zu unkompliziert... ich habe eingentlich gerade so viel für die uni zu tun, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll, weil ich nächste woche drei große sachen abliefern muss... dazu kommt die freie mitarbeiterschaft. die letzte woche hatte ich auch noch schlafstörungen und konnte abends nicht einschlafen und bin jeden morgen mit kopfschmerzen aufgewacht... naja, dann war ich freitag abend mit ein paar von meinem studiengang im schlosskeller bei den balkanbeats (es war wirklich total lustig) und hab ein bißchen getrunken und dann hab ich toll geschlafen. deshalb hatte ich gestren dann nur noch kopfschmerzen und war nicht mehr müde. die letzte nacht war dann wunderschön und ich habe mich total entspannt und jetzt bin ich nicht mehr müde und habe auch keine kopfschmerzen mehr. toll. ich hoffe, dass ihr auch alle gerade so ein hochphase habt und wünsche euch viel kraft, wenn ihr an einem tiefpunkt seid. das nächste hoch kommt bestimmt, wirklich... =)
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Träume [Nov. 9th, 2005|01:03 pm]
Traum und Realität. Manchmal gehen die Übergänge flüssig. Manchmal wird ein Traum Realität und dann ist es komisch zu verstehen, dass man das gerade wirklich selber erlebt, dass man da mittendrin steht. Oft kann man solche Sachen erst realisieren, wenn sie wieder vorbei sind. Dann erwacht man aus einer Art Trance und merkt- oh, das war ja alles wirklich so! Das hat ja alles gestimmt, ich habe das ja erlebt. Natürlich, während man etwas selber erlebt, dann bekommt man das auch mit, aber irgendiwe auf eine ganz andere Art. Wie oft war es schon so, dass man sich so sehr auf einen Abend gefreut hat, dass man die ganze Zeit daran gedacht hat und sich darauf vorbereitet hat, davon geträumt hat. Der Abiball zum Beispiel und dann, auf einmal ist er da und dann, kaum hast dus gesehen bist du mittendrin. Das ist jetzt ein ganz simples Beispiel, aber man kann es auf so vieles Beziehen. Jeder Mensch hat so viele Träume. Und jeder Mensch sollte versuchen sie zu leben und sich so lange zu erhalten, wie er kann.
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vom glücklichsein [Oct. 11th, 2005|04:49 pm]
glück... was ist eigentlich glück? was bedeutet glück? ich denke, dass es für jeden etwas anderes ist und dass jeder glück ein bißchen anders definieren würde. ich habe während meines praktikums in einen fragebogen geschrieben, dass es für mich bedeutet, mich und andere menschen zum lächeln zu bringen. das stimmt. aber, das bedeutet auch so viel und ist so weitläufig. ich meine damit, dass glück für mich bedeutet andere menschen und damit auch mich glücklich zu machen. doch wie ist man glücklich? manchmal ist man ganz ohne grund glücklich. kennt ihr das? es ist einfach nur ein schöner tag, ihr wacht auf und fühlt euch gut. warum? keine ahnung, das ist dann einfach so. aber warum kann das denn nicht immer so sein? tia... keine ahnung. da gibt es dann ja auch noch diese tage, an denen man aus dem bett steigt und am besten liegengeblieben wäre, weil man einfach unglücklich ist. an solchen tagen findet man bestimmt auch einen grund, warum es einem schlecht geht. dieser grund ist vielleicht auch da, wenn man einen guten tag hat, nur dass man ihn nicht so sieht... will man denn manchmal einfach unglücklich sein? macht man sich denn einfach manchmal gerne probleme? beispiel beziehung. du bist in einer beziehung. du solltest glücklich sein. bist du eigentlich auch. aber jeder, der schon einmal eine längere beziehung geführt hat, kennt diese verlustängste... du verbringst zeit mit deinem partner und du bist wirklich glücklich. alles ist schön. dann gehst du nach hause und denkst, dass sich dein partner melden würde... das macht er dann aber nicht. er hat vielleicht einen guten grund, aber wer kennt nicht diese ängste, dass etwas nicht stimmt, dass er sich nicht meldet, weil er vielleicht nicht mehr mag? ich hab schon mit so vielen über beziehungen geredet und die meisten kannten das gefühl. meistens ist es total unbegründet. doch anstatt glücklich zu sein ist man dann in dem moment unglücklich. grundlos. man sollte glaube ich viel öfters versuchen das positive zu sehen. ich versuche das schon so oft, wie es geht, doch immer schaffe ich das auch nicht. man sollte nicht immer nach dem suchen, was schlecht ist , sondern nach dem suchen, was positiv ist. man sollte sich nicht beschwehren, dass man keinen partner findet, sondern man sollte sich darüber freuen, dass man liebe freunde hat. man sollte sich nicht darüber beschwehren, dass etwas unerreichbar ist, man sollte sich darüber freuen, was man hat. man sollte nicht immer nur sehen, was man nicht kann, sondern man sollte sich darünber freuen, was man kann. man sollte nicht die ganzen leute sehen, die andere menschen abzocken und denen ihr umfeld egal ist, sondern man sollte auf die menschen achten, die anderen helfen und sich für andere einsetzten. das klingt ja alles ganz logisch. funktionieren tut es trotzdem nicht immer. ich glaube, dass der mensch erst glücklich sein kann, wenn er manchmal unglücklich ist. vielleicht ist das auch so, weil er sonst das gefühl glücklich zu sein nicht schätzen könnte. er wüsste sonst nicht, was es bedeutet... wie schön es ist. trotzdem sollte man alles daran setzten, sein umfeld zu beachten und vielleicht schon durch ein lächeln für andere leute die welt um sich ein wenig schöner machen. na klar, oft ist es dunkel um einen und man sieht nur schlechtes und sieht kein licht. dann muss man versuchen, den ersten strahl zu setzten. wir finden wirklich IMMER einen grund, warum es uns gerade schlecht geht. wenn uns jemand von seinen problemen erzählt und uns erzählt, warum es ihm schlecht geht, dann finden wir doch bestimmt auch immer einen punkt, warum nicht nur er, sondern auch wir arm dran sind. so sollte es umgekehrt auch sein. wenn uns jemand erzählt, warum es ihm gut geht, dann sollten wir auch sofort einen grund finden, warum es uns gut gehen sollte. und wenn wir schon keinen eigenen grund haben, dann kann man sich immernoch für den anderen freuen... =) also versuchen wir alle glücklich zu sein und ein wenig licht in die welt zu setzten! auch wenn das sosososososososososososososososososos oft schwer ist...
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Respekt [Oct. 4th, 2005|05:00 pm]
[mood | thoughtful]

Es gibt Dinge, vor denen habe ich Respekt. Gerade ist mir in der Straßenbahn genau so eine Sache passiert. Ich wusste, dass ich darüber irgendwie schreiben muss und da habe ich gedacht, dass ich es meinem ersten Eintrag hier widme. Schon als ich am Luisenplatz in der Bahn saß kam ein Opi schnell angerannt und setzte sich mir gegenüber. Er hatte wirklich die ganze Zeit schon eine total tolle Ausstrahlung. Ich kann gar nicht sagen, warum. Er hatte so ein schönes, lebensfrohes Lächeln auf den Lippen, dass ich die ganze Zeit selber Lächeln musste. Er war wirklich schon älter, sein ganzes Gesicht lag in Falten und auf dem einen Auge sah er ansccheinend nichts mehr, aber er kam mir überhaupt nicht gebrechlich vor. Ich habe selten jemand Älteren mit so einer Ausstrahlung gesehen. Schließlich stieg ein anderer älterer Herr zu und begrüßte den Mann. Die beiden kannten sich und fingen an zu reden. Ich bot ihm zwar meinen Platz an, doch er wollte lieber stehen. Auch dieser Herr war schon älter. Die erste Frage, die mein Gegenüber an seinen Freund stellte, war dass ein Herr Koch gestorben sei. Dann fingen sie an über den Tod von dem Mann zu reden. Er hatte offensichtlich schon öfters Atemstillstand und nun war er gestorben. Das ist etwas sehr Erschütternedes, aber die beiden redeten darüber, als ob sie über etwas ganz Normales redeten, über Politik, eine Reise oder ein neues technisches Gerät. Da schwang kein Mitleid mit in der Stimme, keine Trauer, sondern sie unterhielten sich ganz normal. Das wunderte mich schon. Und dann sagte mein Gegenüber den Satz "Ja, jetzt sind wir an der Reihe..." Mit wir meinte er nicht direkt sich, sondern seine Generation. Er sagte das aber nicht bedauernd, nicht verbittert, sondern einfach als eine Feststellung. Mit einem Lächeln auf den Lippen. Es hat mich total fasziniert. Darauf antwortete sein Gesprächspartner, dass er es noch ausnutzt, so lange es noch geht. Ebenfalls in so einem Ton. Kein betretenes Schweigen, kein Selbstmitleid, nichts. Ohne eine andächtige Pause fingen sie dann an, über das Internet und irgendwelche E-Mails zu reden... In ihrem Alter. Sie waren bestimmt beide schon über 80, aber total fit. Und ich saß da und habe gehofft, auch mal so zu sein. Ich möchte im Alter auch mal das Leben genießen können, ohne jede Todesangst... Es hat mich so beeindruckt... Ich habe so Angst davor, einmal nicht mehr auf der Welt zu sein und das, obwohl der Tod zumindest nach meinem Alter weit entfernt ist und ich noch mein Leben vor mir habe und ein alter Mann, der weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt registriert es mit einem Lächeln. Hätte ich ihn gerfagt hätte er mir bestimmt geasgt, dass er ein schönes Leben hatte und es eben an der Zeit ist zu gehen. Ich möchte auch einmal so sein, davor habe ich Respekt. Ich hoffe wirklich, dass ich auch mal so dasitzen kann, wenn ich alt bin, mit einem Lächeln auf den Lippen. Kurz bevor ich ausgestiegen bin hat er gegähnt. Da habe ich ihn angelächelt und er hat gemeint, dass man bei dem Wetter gar nicht aus dem Bett gehen sollte. Da hab ich ihm gesagt, dass das Wetter ja auch noch schlimmer geht. Schließlich bin ich dann ausgestiegen und er hat sich mit einem lieben Lächeln und einem Tschüss von mir verabschiedet. Als ich an der Tür stand habe ich mich noch einmal umgedreht und er hat mich immernoch angelächelt. Das sind Begegnungen der besonderen Art. Ich habe selten einen Menschen gesehen, mit solch einer faszinierenden, positivern Ausstrahlung!
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